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Corona infiziert die GroKo

Auch in der Politik wütet jetzt ein Virus. Symptome sind schlechte Laune, miesen Manieren und vorzeitiges Wahlkampffieber. Erstes Opfer: Die Große Koalition. Deutlichstes Symptom: Die SPD möchte gleichzeitig Regierungs- und Oppositionspartei sein. Das gab es schon vor 50 Jahren.

 

Damals folgte dem Bündnis der Union mit der Sozialdemokratie unter Kurt Georg Kiesinger eine trickreich zusammengebastelte SPD/FDP-Koalition unter Willy Brandt. Zuvor hatten sich die Repräsentanten der beiden großen Parteien kübelweise mit Dreck beworfen, wogegen der Wähler selbst mit dem damals erfolgreichsten Waschmittel wenig ausrichten konnte. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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Die Mutation der Maske

Corona bleibt auch im neuen Jahr eine Killerseuche: In Europa sind bis heute rund 525.000 Todesopfer gemeldet, und jetzt mutiert das Virus auch noch! Solange die Bevölkerung nicht durchgeimpft ist, bieten Maske und Abstand den einzigen wirklich wirksamen Schutz. Trotzdem wird die Mund-Nasen-Bedeckung noch immer nur ungern angelegt – anders als in Asien, wo sie längst zur Grundausstattung des öffentlichen Lebens zählen.

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Der besondere Wert der Krankenhausbetten

Krankenhausbetten waren viele Jahre lang kein Thema: Es gab genug davon, und jeder konnte eins haben. Mancher Klinik drohte gar die Schließung, weil der Bedarf nicht mehr vorhanden schien. Das ist jetzt anders. In der Corona-Pandemie sind Krankenhäuser Survival-Inseln, und die Kosten spielen keine Rolle. Wie früher gerechnet wurde, glossiert die Karikatur: im Milchmädchen-Modus! – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

Zeitgeschehen

Der besondere Wert der Krankenhausbetten

Krankenhausbetten waren viele Jahre lang kein Thema: Es gab genug davon, und jeder konnte eins haben. Mancher Klinik drohte gar die Schließung, weil der Bedarf nicht mehr vorhanden schien. Das ist jetzt anders. In der Corona-Pandemie sind Krankenhäuser Survival-Inseln, und die Kosten spielen keine Rolle. Wie früher gerechnet wurde, glossiert die Karikatur: im Milchmädchen-Modus! – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

 

Zeitgeschehen

Rechtsradikale Demos vor 50 Jahren

Früher gehörte die Straße linken Demonstranten exklusiv, heute mischen auch rechtsradikale Gruppierungen mit: Reichsbürger, Neonazis, Corona-Rebellen. Die Karikatur vom Herbst 1970 zeigt, wie man sich damals mit ein bisschen Fantasie auch konservativen Widerstand als militant vorstellen konnte. Zum Glück neigt das Bürgertum heute bisher nicht zu Aufruhr und Gewalt. Aggressive Eindringlinge im Reichstag deuten allerdings an, dass das nicht immer so bleiben muss. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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Die Polizei in Zeiten von Corona

In der Pandemie mutet die Politik den Polizisten immer mehr Aufgaben zu. Die Beamten sollen den bürgerlichen Gehorsam bis in die Wohnungen hinein kontrollieren, bei Corona-Demos Masken- und Abstandsünden anzeigen und sogar innerdeutsche Grenzschließungen durchsetzen. Vor 50 Jahren murrten Ordnungshüter schon bei ganz anderen Belastungen. Heute sind sie trotz allem uneingeschränkt dienstbereit und kriegen trotzdem auf die Mütze. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

 

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Als Berlin noch eine offene Frage ist

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Bis zur Wiedervereinigung ist der Status Berlins Jahrzehnte lang Gegenstand immer neuer kommunistischer Machtspielchen. Erst versucht der Kreml, die geteilte Stadt auszuhungern. Als die brutale Blockade misslingt, beginnt eine Politik ständiger Nadelstiche.

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