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Klimakriminalität

Die Sorge um die Erderwärmung teilt inzwischen Menschen, Staaten und Wirtschaftszweige in Gute und Böse. Die Lufthoheit über die Weltmoral gehört dabei den am meisten Überzeugten. Wer am Dogma der menschlichen Alleinschuld am Klimawandel zweifelt und etwa auch andere Ursachen in die Mitverantwortung ziehen will, findet sich bald im politischen Abseits bei den Coronaleugnern mit ihren Aluhütchen wieder.

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Bayerischer Kompromiss

Das Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union zwischen CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder erinnert viele an frühere Duelle der christlichen Schwesterparteien: 1980 wurde Helmut Kohl von Franz Josef Strauß, 2002 Angela Merkel von Edmund Stoiber überholt, doch beide Male schaffte es der Sieger dann nicht ins Kanzleramt.

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Die Metaller machen mobil

Corona hin, Kurzarbeit her: Seit Anfang des Monats ruft die IG Metall immer wieder zu Warnstreiks auf, um Tariferhöhungen durchzusetzen. Die Drohung ist probat, aber nicht gerade moderat: 4 Prozent mehr! Früher langten die Gewerkschaften allerdings noch ganz anders hin: Als die IG Metall Nordbaden-Nordwürttemberg zum 30. September 1971 ihre Tarifverträge kündigte, forderte sie eine Lohnerhöhung von 11 Prozent.

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Die Erderwärmung mit Füßen treten

Dem E-Auto gehört die Zukunft, darüber sind sich inzwischen fast alle einig. Auch viele, die es eigentlich besser wissen müssten, machen mit. Sie scheinen zu verdrängen, dass die riesigen Mengen Strom nicht von Windrädern geliefert werden können. Die Milliarden Watt werden aus immer neuen Kohlekraftwerken kommen, die jetzt in China, Indien und anderswo zu Hunderten hochgezogen werden. Für das Weltklima ist das eine Katastrophe.

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Der Datenschutz in den Kinderschuhen

Die Wirksamkeit der deutschen Corona-Warnapp wird trotz aller Proteste weiter durch einen Datenschutz ausgehebelt, den viele längst als deutlich übertrieben kritisieren. Die ersten Einschränkungen für die Verarbeitung personenbezogener Informationen goss 1970 das Land Hessen in Gesetzesform. Dort regierte damals eine SPD/FDP-Koalition. Das Bundesdatenschutzgesetz folgte erst 1977, und bis heute stoßen viele als Übertreibung empfundene Maßnahmen immer wieder auf Kritik. Die in der Karikatur vorausgeahnten evolutionären Folgen blieben allerdings bis heute aus. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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Kampf dem Mietwucher!

In Berlin will eine linksdrehende „Bürgerbewegung“ die Enteignung große Mietkonzerne wie der „Deutsche Wohnen“ durchsetzen. Zudem haben Hausbesitzer in Zeiten von Corona Probleme, hohe Mieten öffentlich zu begründen, wenn kleine Geschäfte an den laufenden Kosten kaputtgehen. Vor 50 Jahren forderten manche Politiker sogar Gefängnisstrafen für besonders rücksichtslose Profiteure der Wohnungsnot. Davon ist inzwischen keine Rede mehr, aber auch das könnte sich ändern. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

 

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Drei Flüge zum Mars

Gedrängel am Roten Planeten: Am 9.Februar erreicht die Sonde „al-Amal“ der Vereinigten Arabischen Emirate, einen Tag später Chinas „Tianwen-1“ eine Umlaufbahn, und seit 18. Februar erkundet der NASA-Rover „Perseverance“ den Jezero-Krater. Die China-Sonde soll im Mai ebenfalls landen, und der NASA-Rover wird Gesteinsproben sammeln, die dann in zehn Jahren von einem anderen Raumfahrzeug  abgeholt werden. Viel Hightech auf dem Nachbarplaneten – und wenig Politik. Ganz anders als vor 50 Jahren, als die Sowjetunion mit zwei Mars-Missionen ihre technische Weltgeltung demonstrieren will und dabei großes Pech hat: „Mars 2“ wird am 19. Mai 1971 bei der Landung zerstört, und neun Tage später geht „Mars 3“ 20 Sekunden nach geglückter Landung in einem Sandsturm unter. Nationalflaggen spielen dabei keine Rolle, anders als in der Karikatur von 1971, auf der die stolzen Sowjetsymbole den Marsianern eher eine gewisse technologische Rückständigkeit signalisierten. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

 

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Sehnsucht nach dem großen roten Bruder

Am 25. Oktober 1971 beschließt die UN-Generalversammlung, die kommunistische Volksrepublik China als „einzig rechtmäßigen Vertreter des chinesischen Volkes“ anzuerkennen. Das demokratische Taiwan, als „Nationalchina“ Gründungsmitglied der UN, muss weichen. Seit 1950 haben erst die Sowjetunion und dann immer mehr kommunistische und sozialistische Regierungen Druck ausgeübt. Nach zwanzig Jahren knickte der Westen ein.

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Mich laust der Affe!

Der karnevalistische Endspurt der öffentlich-rechtlichen TV-Programme gab viele Jecken den Rest: den letzten Rest aus den Archiven nämlich. Mangels neuer Veranstaltungen füllten ARD und ZDF viel Programmstunden mit ollen Kamellen. Damit lieferten sie einen neuen Tiefpunkt in der alten Debatte um die Gebührenzahlerfrage, wieviel Wiederholungen erlaubt seien und wie schlecht ein Programm sein dürfe. Vor einem halben Jahrhundert wollten Biologen Gorillas die Langeweile mit Fernsehbildern vertreiben. Es blieb beim Versuch: Keines der angebotenen Programm konnte die Aufmerksamkeit der intelligenten Tiere gewinnen…  – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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Die Mündigkeit des Bürgers in den Zeiten von Corona

1969 gewann der SPD-Kandidat Willy Brandt die Bundestagswahl mit dem Slogan „Mehr Demokratie wagen“. Kurze Zeit später ging dem Bürger auf, dass er für die angeblichen neuen Freiheiten  erst mal kräftig zu Kasse gebeten wurde. Denn aus „Mehr Demokratie“ wurde alsbald „Mehr Bürokratie“, und was war teuer. Heute ist es umgekehrt: Im Kampf gegen das Virus bauen Kanzlerin und Länderchefs immer mehr Bürgerrechte ab. Und teuer wird es obendrein. Die Freiheitsrechte sind futsch, der Griff an die Brieftasche bleibt, auch wenn Kanzlerin und Finanzminister die meisten Corona-Kosten auf die Enkelgeneration vertagen. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de