Zeitgeschehen

Rechtsradikale Demos vor 50 Jahren

Früher gehörte die Straße linken Demonstranten exklusiv, heute mischen auch rechtsradikale Gruppierungen mit: Reichsbürger, Neonazis, Corona-Rebellen. Die Karikatur vom Herbst 1970 zeigt, wie man sich damals mit ein bisschen Fantasie auch konservativen Widerstand als militant vorstellen konnte. Zum Glück neigt das Bürgertum heute bisher nicht zu Aufruhr und Gewalt. Aggressive Eindringlinge im Reichstag deuten allerdings an, dass das nicht immer so bleiben muss. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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Die Polizei in Zeiten von Corona

In der Pandemie mutet die Politik den Polizisten immer mehr Aufgaben zu. Die Beamten sollen den bürgerlichen Gehorsam bis in die Wohnungen hinein kontrollieren, bei Corona-Demos Masken- und Abstandsünden anzeigen und sogar innerdeutsche Grenzschließungen durchsetzen. Vor 50 Jahren murrten Ordnungshüter schon bei ganz anderen Belastungen. Heute sind sie trotz allem uneingeschränkt dienstbereit und kriegen trotzdem auf die Mütze. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

 

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Als Berlin noch eine offene Frage ist

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Bis zur Wiedervereinigung ist der Status Berlins Jahrzehnte lang Gegenstand immer neuer kommunistischer Machtspielchen. Erst versucht der Kreml, die geteilte Stadt auszuhungern. Als die brutale Blockade misslingt, beginnt eine Politik ständiger Nadelstiche.

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Moskauer Raketentricks

Auf der Zielgeraden des US-Wahlkampfs hängt Putin einen neuen Köder an die Angel: Er schlägt vor, das 2010 mit dem damaligen Präsidenten Barack Obama ausgehandelte New-Start-Abkommens mit den Vereinigten Staaten zur Begrenzung strategischer Atomwaffen um mindestens ein Jahr zu verlängern. Das Ziel: Wahlkampfhilfe für Joe Biden, der sich solche Verhandlungen dringend wünscht.

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Die Wut der Bessermenschen

Die Räumung des Hauses Liebigstraße 34 im Norden von Berlin-Friedrichshain blieb zum Glück friedlich, wohl wegen eines Polizeiaufgebots, das kaum Raum für gewaltsame Proteste ließ. Das international wohl bekannteste Gebäude der Besetzer-Szene, genannt „anarcha-queer-feministisches Wohnprojekt“, hatten zuletzt etwa 40 Frauen als „Safespace“ genutzt. „Dementsprechend laut rief die Szene zum großen Widerstand auf, zum Aufbäumen gegen Kapitalismus, Staat und Investoren, notfalls auch gewaltsam“, berichtete die „Zeit“.

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