Zeitgeschehen

Rechtsradikale Demos vor 50 Jahren

Früher gehörte die Straße linken Demonstranten exklusiv, heute mischen auch rechtsradikale Gruppierungen mit: Reichsbürger, Neonazis, Corona-Rebellen. Die Karikatur vom Herbst 1970 zeigt, wie man sich damals mit ein bisschen Fantasie auch konservativen Widerstand als militant vorstellen konnte. Zum Glück neigt das Bürgertum heute bisher nicht zu Aufruhr und Gewalt. Aggressive Eindringlinge im Reichstag deuten allerdings an, dass das nicht immer so bleiben muss. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

Cartoons

Die Lügentaktik der Linken gegen die Polizei

Je rücksichtsloser Randalierer in unseren Stadtzentren auf Polizisten einprügeln, desto schärfer wird die Kritik der Linken – nicht etwa an den Gesetzesbrechern, sondern an den Gesetzeshütern, die Staat und Gesellschaft schützen. Vor den Gerichten lügen sich ertappte Straftäter oft mühelos raus, stellen sich als Unschuldslämmer dar oder drehen den Spieß sogar um: Schuld seien die „Provokationen“ einer „brutalen“ Polizei aus lauter „Rechtsradikalen“. Oft genug wird die heuchlerische Strafvermeidungsstrategie dann auch noch mit milden oder sogar feigen Urteilen belohnt. Unsere Karikatur aus dem Sommer 1970 zeigt, dass diese Taktik schon in den Anfängen der Studentenunruhen vor 50 Jahren angewandt wurde. Sie hat sich bis heute bewährt. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de