Teletäglich

„Käthe und ich“: Logik-Löcher im schlaffen Spannungsnetz

Käthe und ich“: ARD, Freitag, 1.November 2019, 20.15 Uhr.

„Ich mache tiergeschützte Therapie“, erklärt der Psychologe, und deshalb wuselt in „Käthe und ich“ (ARD) ständig ein Hund durch die Szene. Oft völlig sinnlos, aber immer ganz lieb. Es geht um Patienten im Wachkoma und ihre Angehörigen. Leider wird die gute Idee versemmelt: kitschige Episoden, tollpatschige Dialoge, peinliche Aussetzer, dick aufgetragener Gutmenschen-Schmalz, klaftertiefe Logik-Löcher im schlaffen Spannungsnetz. Diese kunstgesüßte Banalitätenparade missachtete in strafwürdiger Weise  der intellektuellen Ansprüche auch des Freitagabendpublikums. Josef Nyary

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