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Das Gendern ist des Dudens Lust

Frauenrechtlerinnen fingen damit an, Politik und Medien (vor allem die öffentlich-rechtlichen) setzten es durch, jetzt hat das Gendern höchstmögliche Weihen erfahren: Der Duden erhob den angeblich „geschlechtergerechten Sprachgebrauch“ zum Dogma und druckt ab sofort seine Rechtschreibbücher mit  Doppelnennung femininer und maskuliner Formen, auch wenn das viele Sätze sinnlos kompliziert und manche sogar lächerlich macht.

Dabei ist die Importlehre aus dem angelsächsischen Sprachraum ein Modernismus, der ins Deutsche besonders schlecht passt. Doch gegen den Absolutheitsanspruch der feministischen Ideologie ist auch auf anderen Feldern kein Kraut gewachsen. Vor 50 Jahren fing das noch ganz unauffällig mit Witzen über die Gleichberechtigung an. So ganz harmlos waren die Pointen schon damals nicht, aber niemand konnte sich vorstellen, was für radikale Veränderungen folgen würden – meist zum Guten, oft zum Staunen. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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