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Maischberger: Wie Jauch den Bundespräsidenten ausbremste

Drei und zwei (v.l.): Robin Alexander, Christiane Hoffmann, Marcel Reif beobachten als Talk-Jury Sandra Maischbergers Einzelgespräch mit Sahra Wagenknecht © WDR/Max Kohr

„maischberger. die woche“. ARD, Mittwoch, 13.November 2019, 22.45 Uhr.

RTL-Quizmaster Günter Jauch („Wer wird Millionär?“) hat in der ARD-Talkshow „maischberger. die woche“ am Mittwoch erzählt, wie er vor Jahren dem inzwischen verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker die Grenzen aufzeigte.

Der populäre Politiker habe ihm bei einer Begegnung einmal gesagt, er wäre bei Jauch schon mehrmals Millionär geworden. Denn die Fragen, in denen es um den Hauptgewinn ging, habe er alle gewusst.

Jauch antwortete darauf, das glaube er nicht, denn Weizsäcker wäre dafür gar nicht lange genug im Rennen gewesen: Der hochgebildete Bundespräsident hätte „bestimmt nicht gewusst, wer die Stars in GZSZ 2004, 2006 und 2008 gewesen seien. Darauf gab es Große Heiterkeit im Studiopublikum.

Nettestes Bekenntnis

Zuvor hatte Maischberger Jauch gleich mal die Abiturnote vor: schlappe 3,1! Doch der Quizmaster erinnerte sich nur an eine einzige Fünf: „In  Nadelarbeit, in der dritten Klasse: Sticken, Stricken, Knopf annähen“…

Das war das einzige Mal, dass ich in der Schule geheult habe“, seufzte Jauch. Die Note gab es für einen Turnbeutel, „und den fand ich eigentlich ganz schön!“

Lustigste Erinnerung

Über seinen Vater, der die TV-Karriere des Sohnes sehr skeptisch beobachtete, sagte der Quizmaster: „Er hat mal einem Bekannten in einem Brief geschrieben: Der Günter verdient im Fernsehen viel Geld – keiner weiß, warum!

Klügste Definition

„Bildung ist nicht Wissen und Intelligentsein“, stellte Jauch fest. „Für mich ist jemand gebildet, wenn er in der Lage ist, sein Leben sinnerfüllt zu gestalten. Der in sich ruht. Der im Leben etwas darstellt.“

Spannendste Bewertungen

Über Schule und Studium sagte Jauch: „Als Handwerker können Sie jeden Akademiker im Einkommen überflügeln. Das sind tolle Berufe!“

Und zur aktuell lautesten Diskussion: „Obwohl das Klima ganz, ganz wichtig ist, ist es im Moment ein Modethema.“

„Welche Note geben Sie Deutschland?“ wollte die Talkmasterin wissen. Jauchs Antwort: „Da sind wir bei einer schwachen Zwei.“

Mutigster Vorschlag

Zu Beginn der Talkshow hatte die Runde als „Verlierer der Woche“ den abgesägten Rechtsausschuss-Vorsitzenden Stephan Brandner von der AfD ausgeguckt. Auch WELT-Vize Robin Alexander fand die Abwahl des Pöbel-Politikers richtig.

Doch der Journalist machte dazu einen überraschenden Vorschlag: „Die anderen Parteien sollten sich jetzt überlegen, ob sie nicht einen anderen von der AfD, der die bürgerlichen Umgangsformen wahrt, in das vakante Amt eines Bundestagsvizepräsidenten wählen.“ Dafür gab es Beifall im Publikum, und auch in der Runde keinen Widerspruch. Interessant!

Anregendste Statements

Zur Grundrente sagt Die Journalistin Christiane Hoffmann („Spiegel“): „Die CDU hat Olaf Scholz etwas geschenkt, damit er bessere Chancen hat, SPD-Chef zu werden.“

Kollege Alexander wiederum lästerte: „Die SPD hat ja das Talent, an ihren Erfolgen unglücklich zu werden!“

Unkenruf des Abends

„Uli Hoeneß wird den Bayern fehlen“, sagte der frühere RTL-Sportreporter Marcel Reif und zitiert den Bayern-Zampano mit einem für ihn typischen Satz: „Ihr redet immer von Schanghai und von Singapur, aber was ist mit Rosenheim?“

Ohne Hoeneß wären die Bayern nicht ansatzweise, was sie heute sind“, stellte der Sportexperte fest. Da klang auch Hoffnung durch, dass die anderen Vereine den Rückstand jetzt womöglich doch mal aufholen.

Frage des Abends

„Haben Sie einen Machtkampf verloren?“ fragte Maischberger dann die Ex-Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenkneckt, die nach langem Zickenkrieg mit Parteichefin Katja Kipping am Montag nicht mehr zur Wahl antrat.

„Ich bin nicht in der Politik, um innerparteiliche Machtkämpfe zu führen“, antwortete die Politikerin und kündigte an: „Die inhaltlichen Differenzen bleiben!“ Wenn das nicht eine Ansage ist…

„Zu bleiben, nur damit die anderen nicht siegen, das reicht mir nicht!“ schob Wagenknecht nach und ließ die Ohrringe klappern. „Ich habe noch politische Ziele, und die will ich auch erreichen!“

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Kramp-Karrenbauer: Keine Angst vor Friedrich Merz

GroKo-Talker (v.l.): Nico Fried, Herfried Münkler, Dagmar Rosenfeld, Anne Will, Annegret Kramp-Karrenbauer, Malu Dreyer © NDR/Wolfgang Borrs

„Anne Will: Halbzeit für die GroKo – viel erreicht, viel versäumt?“. ARD, Sonntag, 10.November 2019, 21.45 Uhr.

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat in der ARD-Talkshow „Anne Will“ am Sonntag bekräftigt, eine Auseinandersetzung mit innerparteilichen Gegnern in der Frage der Kanzlerkandidatur für 2021 nicht zu scheuen.

Wörtlich sagte die in der Union nicht unumstrittene Politikerin: „Solange es fair bleibt, gibt es keine Diskussion, die ich fürchte!“

Talkmasterin Anne Will hatte versucht, mit dem Kanzlerthema Schwung in die müde Runde zu bringen: „Muss Friedrich Merz auf dem Parteitag wieder eine schlechte Rede halten?“ Doch Annegret Kramp-Karrenbauer nahm den Namen ihres prominentesten Konkurrenten nicht in den Mund.

„Wie organisiert man die Übergabe eines Staffelholzes?“ fragte der Politologe Herfried Münkler noch einmal nach und erinnert an das Ende der Kanzlerschaft Helmut Kohls.

Wir haben keine Erbmonarchie in Deutschland!“ antwortete die CDU-Chefin und wollte dann auch noch mit einer Binse punkten: „Am Ende entscheiden die Wählerinnen und Wähler!“

Schwerster Schwurbelanfall

Ähnlich schwer tat sich auch die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer mit der Frage, wie der SPD-Parteitag über die Zukunft der GroKo entscheiden werde. Ihre Antwort klang wie aus dem Lehrbuch für professionelle Informationsverweigerung: „Wir werden einen Beschluss vorlegen, der sinngemäß in die Richtung geht, wie die Große Koalition zu bewerten ist.“ Uff!

Doch die Ministerpräsidentin kann auch Klartext: „Wir sind nun einmal in einer schwierigen Situation“, gestand sie. „Wir sind als Partei wirklich am Boden!

Interessantester Vorschlag

Politologe Münkler kritisierte die Prozedur zur Wahl der neuen SPD-Spitze heftig: „Die Anlage des Prozesses ist ausgesprochen ungeschickt!“ schimpfte er. „Wer Spannung braucht, soll einen Krimi gucken!“

„Was ist eigentlich, wenn das 51:49 ausgeht?“ fragte Journalist Nico Fried rhetorisch und zog die Antwort wie ein As in den Ärmel: „Dann sollte man Franziska Giffey noch mal ins Spiel bringen!“

„Das würde das ganze Verfahren ad absurdum führen!“ protestierte Dreyer, und damit war endgültig die Luft raus.

Zum Start der Talkshow hatten die beiden Spitzenpolitikerinnen eine eher matte Zustandsbeschreibung der Großen Koalition abgeliefert. „Kompromisse fühlen sich immer wie halbe Niederlagen an, nicht wie halbe Siege“, klagte Kramp-Karrenbauer. Immerhin zeigte sich die CDU-Chefin sicher, dass die neue Rente nicht in den CDU-Gremien scheitern werde

Vollmundigstes Eigenlob

„Die meisten Menschen, die profitieren, werden Frauen sein“, lobte wiederum Dreyer die neue Grundrente. „Das ist ein großer sozialpolitischer Meilenstein! Die GroKo hat etwas fertiggebracht, was für Deutschland wichtig ist!“ Dafür gab‘s den ersten Beifall.

Klügste Analyse

„Ein Problem der Koalition ist, dass sie auch dort, wo sie Erfolge erzielt, diese offensiv schlecht kommuniziert“, stellte der Politologe fest und lieferte auch gleich die Begründung: „Weil immer eine Seite als Gewinner und eine als Verlierer dargestellt wird!“

Das wurde in diesem Talk allerdings sorgfältig vermieden. Kramp-Karrenbauer redete nicht mehr von „Bedürftigkeitsprüfung“, sondern nur noch von „Bedarfsprüfung“, und Dreyer neben ihr hütete sich vor jeder Form von Siegermiene.

Klagelied des Abends

„Wir haben in der GroKo das Bild vermittelt, dass wir schlechter zusammengearbeitet haben, als es in der Tat der Fall ist!“ gestand Kramp-Karrenbauer selbstkritisch.

Doch damit soll jetzt endgültig Schluss sein, denn, so die CDU-Chefin: „Wir sind nicht gewählt worden, damit wir uns wie ein Therapiezirkel mit uns selbst beschäftigen.“

Verständlichster Wunsch

Koalieren und gleichzeitig Opposition sein führt selten zu guter Regierungsarbeit“, bilanzierte die WELT-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld kühl.

Im Ringen der Koalitionsparteien sah die Journalistin „ein politisches Tauziehen, bei dem man sich wünscht, das Seil möge in der Mitte reißen, damit es endlich zu Ende ist.“ Treffer!

Lahmste Luftnummer

„Wir stehen im Rentensystem vor großen Herausforderungen“, gab Kramp-Karrenbauer emotionslos bekannt.

 

„Wir sind in einem großen Strukturwandel“, fügte Dreyer routiniert hinzu. „Wir haben schon ganz viel geliefert. Die Frage ist: Trauen wir uns das auch gemeinsam zu?“

Der SZ-Journalist hielt es nicht mehr aus: „Wenn ich höre, mit welcher Begeisterung die Damen das hier vortragen, könnte es ja noch was werden!“ sagt er ironisch, und das Publikum ist amüsiert.

Ausgelutschte Argumente, Fragen aus dem Alttalkcontainer, viel routinierte Lustlosigkeit und eine Meinungsvielfalt wie in einer chinesischen ZK-Sitzung: Das war ein Talk der Kategorie „Laumichels Nachtgesang“.

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Tatort: Dreifachmord aus DDR-Zeiten

„Tatort: Das Leben nach dem Tod“. ARD, Sonntag, 10.November 2019, 20.15 Uhr.

„Hast du dir im Dienst nie Judenwitze anhören müssen?“ fragt der Spurensicherer. Coole Antwort der jüdischen „Tatort“-Kommissarin: „Ich kannte die besseren!“ In „Das Leben nach dem Tod“ geht es um einen Dreifachmord aus DDR-Zeiten: Ein pensionierter Richter lässt das damals ausgesetzte Todesurteil 30 Jahre später per Pistole vollstrecken. Ungewöhnlicher Fall, realistische Typen, Tiefsinn an passender Stelle („Die Zeit zwischen Tod und Begräbnis ist für die Seele verwirrend“) – das war nicht nur der originellste, sondern auch der berlinischste Krimi des Jahres! Josef Nyary

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Röttgen warnt vor Machtkampf in der CDU

GroKo-Talker (v.l.) Norbert Walter-Borjans, Norbert Röttgen, Melanie Amann, Katrin Göring-Eckardt, Andreas Rödder, Frank Plasberg © WDR/Oliver Ziebe

„Hart aber Fair: Grottenschlecht oder besser als ihr Ruf: Was taugt die GroKo wirklich?“ ARD, Montag, 4.November 2019, 21 Uhr.

Der CDU-Politiker Norbert Röttgen hat seine Partei in der ARD-Talkshow „Hart aber Fair“ am Montag nachdrücklich vor Personaldebatten gewarnt.

Wörtlich sagte der Abgeordnete, der dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestags vorsitzt: „Die Bürger haben Enttäuschung über ausbleibende Antworten. Wenn wir jetzt einen Machtkampf führen, wird es weiter bergab gehen!“

Zank und Stank auf der Regierungsbank! Statt Mut nur Mecker, statt Zukunftsstrategie nur Parteitaktik, und die Minister kloppen sich wie die Kesselflicker! Jetzt trommelte ARD-Talkmaster Frank Plasberg eine Rede-Runde zur Halbzeitbesprechung zusammen: Außer Rötten, der seit Jahren in allen Talkshows für die Kanzlerin kämpft, jetzt aber offenbar den schaltet den Abstandswarner eingeschaltet hat, kamen:

  • Ex-Minister Norbert Walter-Borjans (SPD), der jetzt aus dem Ruhestand gleich an die Parteispitze durchstarten möchte, nach dem Motto „dem Pensionär ist nichts zu schwör“.
  • Grüne- Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, die alles nur noch durch die Klima-Brille sieht.
  • Historiker Andreas Rödder, dem aktuell „eine Sehnsucht nach konservativer Politik“ auffällt.
  • Journalistin Melanie Amann („Spiegel“), die sich ihre Dauerkarte für öffentlich-rechtliche Talkshows durch ständige enge Angleichung an den rotgrünen Zeitgeist sichert.Schnellstes FoulWalter-Borjans wollte mit Parteigeist punkten: Daran, dass die Erwartungen an die GroKo nicht erfüllt würden, sei nur die böse CDU schuld.Die GroKo sei wie ein Haus, meinte der Parteichefkandidat. Die Wände seien in Ordnung, die habe ja die SPD gemauert. Aber das Fundament sei wacklig, und dafür sei die CDU zuständig. Uff!Doch der Ex-Minister drückte sich um die Antwort: „Ich will ein richtiges Fundament haben!“ sagte er und kam schnell wieder auf die Konkurrenz zu sprechen: Friedrich Merz habe mit seiner Kritik den Konflikt in der GroKo eher verschärft. Merz-Bashing zieht in Talkshows immer, wie der Beifall bewies.„Es wird immer chaotischer!“ schimpfte Göring-Eckardt über die Bundesregierung. „Jeden Tag mehr Kindergarten!“ Dazu die ständige Personaldiskussion, wer eigentlich an der Spitze sein solle: „Das nervt total!“Trockenste AntwortRöttgen blieb ganz cool: „Es stehen keine Wahlen an!“ „Die CDU und Angela Merkel haben es immer geschafft, in der Mitte der Gesellschaft zu stehen“, erklärte Röttgen das Erfolgsrezept seiner Partei. „Die Gesellschaft hat sich verändert, aber die CDU ist in der Mitte geblieben.“Scharfsinnigste KritikDass Streitereien grundsätzlich etwas Negatives seien, bestritt der Historiker vehement: „Der Appell zur Geschlossenheit ist ein Appell zur Friedhofsruhe in der Demokratie!“ Schönstes GleichnisWenn das so sei, höhnt die „Spiegel“-Journalistin, dann sei jetzt aber die Tube leer!Plasberg versuchte nicht weniger als fünf Mal, Walter-Borjans eine Antwort auf die Frage zu entlocken, ob er die GroKo killen wolle. Doch der Ex-Minister flüchtet sich immer wieder ins Ungefähre: „Wir wollen auf dem Parteitag diese Frage diskutieren“, antwortet er matt. Die anderen grinsten.Härtester KonterDoch der CDU-Mann ließ sich nichts gefallen: „Sie verlieren so viele Leser, wie wir Wähler verlieren!“ entgegnete er. Das ist dann wohl ein Fall für Plasbergs beliebten Faktencheck.Beim Thema „Grundrente“ wurde es noch mal konkret: Walter-Borjans lehnte die umstrittene Bedürftigkeitsrente aus dem Koalitionsvertrag ab, weil sonst eine „Riesenbürokratie“ drohe. Hm – hätte das aber nicht schon in den Koalitionsverhandlungen auffallen müssen? Turaluraluralu – ich schau Plasberg, was machst du? Hoffentlich etwas anderes! Pathosdurchtränkte Schleimfloskeln aus der Mottenkiste, ständige Ausweichmanöver ins Unkonkrete, dazwischen dröhnte die Weltuntergangstrommel aus einem extrem engen Gesinnungskorridor – das war ein Talk wie ein Laubbläser: viel Wind, viel Krach, wenig Ertrag.
  • Den Einwänden der Union möchte der SPD-Politiker „Profilierungsgründe“ unterstellen. „Das ist wirklich unsinnig!“ ärgerte sich Röttgen. „Es ist das Problem der SPD, dass Sie immer wieder gegen die Leute, die Sie wählen, Politik machen!“ D
  • Knackpunkt des Abends
  • Die Journalistin patzte ihn dafür an: „Nicht das System, sondern die Parteien sind das Problem!“
  • Röttgen blieb ernst: „Wir haben eine noch nie dagewesene Vertrauenskrise“, warnte er. „Viele trauen der Politik nicht mehr zu, die riesigen Probleme zu lösen. Und dagegen sind wir nicht gewappnet!“
  • Gretchenfrage des Abends
  • Plasberg zitierte den SPD-Bürgermeister von Augustusburg, dem der treffende Vergleich einfiel, Kompromisse seien der „Klebstoff der Demokratie“.
  • Walter-Borjans pries seine SPD kühn als „Klimaschutzpartei“. Prompt zickte ihn Göring-Eckardt an: „Klimaschutzpartei? Das ist mir bisher nicht aufgefallen!“ Schon gar nicht bei Walter-Borjans NRW-SPD mit ihrem Kampf für die Kohle.
  • Beim Professor klang die Merkel-Story etwas anders: „Die CDU hat sich dem dominanten rotgrünen Mainstream angepasst“, dozierte Rödder. „Dadurch ist rechts die Repräsentationslücke entstanden, in die jetzt die AfD gestoßen ist.“
  • „Ich sehe es nicht als Führung an, wenn jemand nach der Thüringen-Wahl gar nicht mehr zu sehen ist“, murrte daraufhin Walter-Borjans.
  • Klügste Analyse
  • Plasberg war der gleichen Meinung: „Seine Rede auf dem Parteitag war beschissen!“ sagt der Talkmaster fröhlich. Nun habe Merz für den nächsten Parteitag eine große Rede angekündigt. Ob da wohl ein Putsch geplant sei?
  • Der Professor redete ebenfalls lieber über Friedrich Merz: Der habe eine hohe strategische Begabung, aber bei den operativen Fähigkeiten gebe es noch „Luft nach oben“. Aha.
  • Grünste Attacke
  • Würden Sie dieses Haus als neuer Vorsitzender lieber abreißen oder renovieren? wollte Plasberg wissen.
  • Schlichtester Vergleich
  • Außenminister Heiko Maas hat die CDU-Chefin mit ihrem Syrien-Plan auflaufen lassen, dafür stieg ihm Röttgen jetzt auf die Zehen: Es gebe einen Vertrauensschwund, denn Deutschland erfülle die Erwartungen nicht. Vor allem außenpolitisch drohe eine verlorene Zeit. Rumms!
  • Vertrackt: Der eine will regieren, der andere nicht, die Dritte würde gern, kam aber nicht dran…
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„Tatort“-Tod durch Zyankali in „Lakritz“

„Tatort“-Rückblende: Pathologe Karl-Friedrich Boerne, schon als Knabe (Vincent Hahnen) ein Schlauköpfchen, wird von Lakritz-Lady Heide Maltritz (Eva Luca Klemmt) als Mathe-Nachhilfelehrer für ihre faule Tochter Monika (Jamie Bick) angeheuert.
„Tatort“-Rückblende: Pathologe Karl-Friedrich Boerne, schon als Knabe (Vincent Hahnen) ein Schlauköpfchen, wird von Lakritz-Lady Heide Maltritz (Eva Luca Klemmt) als Mathe-Nachhilfelehrer für ihre faule Tochter Monika (Jamie Bick) angeheuert. © WDR/Willi Weber

„Tatort: Lakritz“. ARD, Sonntag, 3.November 2019, 20.15 Uhr.

„Der Münsteraner Wochenmarkt kommt gleich hinter der UNO!“ erklärt der Arzt dem „Tatort“-Kommissar. Entsprechend hofiert und geschmiert wird der Marktmeister – jetzt liegt er tot in seiner Villa, vergiftet mit Zyankali in „Lakritz“ (ARD). Bilderbuch-Fall für Deutschlands schrägstes Ermittler-Duo Jan Josef Liefers/Axel Prahl: „„Tatort“-Tod durch Zyankali in „Lakritz““ weiterlesen

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„Käthe und ich“: Logik-Löcher im schlaffen Spannungsnetz

Kunstgesüßte Banalitätenparade: Paul (Christoph Schechinger) und Käthe (Hoonah) liefern dick aufgetragenen Gutmenschen-Schwulst. © ARD Degeto/Britta Krehl

Käthe und ich“: ARD, Freitag, 1.November 2019, 20.15 Uhr.

„Ich mache tiergeschützte Therapie“, erklärt der Psychologe, und deshalb wuselt in „Käthe und ich“ (ARD) ständig ein Hund durch die Szene. Oft völlig sinnlos, aber immer ganz lieb. Es geht um Patienten im Wachkoma und ihre Angehörigen. „„Käthe und ich“: Logik-Löcher im schlaffen Spannungsnetz“ weiterlesen

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Thüringen: Mohring plant CDU-Minderheitsregierung!

Faustdicke Überraschung (v.l.): Bei Markus Lanz applaudiert Mike Möhring der Schauspielerin Marie Bäumer, bevor er auch die SZ-Journalistin Cerstin Gammelin, den Kunstexperten Helge Achenbach und das Publikum mit einem interessanten Plan verblüfft. © Foto: Screenshot ZDF

„Markus Lanz“. ZDF, Mittwoch, 30.Oktober 2019, 23.15 Uhr.

Der krachend gescheiterte CDU-Spitzenkandidat der Landtagswahlen in Thüringen Mike Mohring hat in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ überraschend erklärt, dass er die Möglichkeit einer von ihm geführten Minderheitsregierung prüfen wolle. „Thüringen: Mohring plant CDU-Minderheitsregierung!“ weiterlesen

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Lucke will der Gewalt an der Uni trotzen

Kontrahenten (v.l.): Prof. Bernd Lucke, Georg Restle © WDR/Max Kohr

„maischberger.die woche“. ARD, Mittwoch, 23.Oktober 2019, 20.15 Uhr.

Der bei der Antifa verhasste Hamburger Universitätsprofessor Bernd Lucke hat in der ARD-Talkshow „maischberger.die woche“ am Mittwoch erklärt, er werde sich vom brutalen Vorgehen linksextremer Störer nicht einschüchtern lassen und seine Vorlesungen trotz der massiven Angriffe gegen seine Person und seine Studenten fortsetzen.

„Lucke will der Gewalt an der Uni trotzen“ weiterlesen

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Röttgen: UN soll in Syrien eingreifen!

Erdogan-Kritiker (v.l.): Norbert Röttgen, Sevim Dagdelen, Ben Hodges, Anne Will, Natalie Amiri, Wolfgang Ischinger © NDR/Wolfgang Borrs

„Anne Will: Erdogans Siegeszug – schaut Europa weiter hilflos zu?“ ARD, Sonntag, 20.Oktober 2019, 21.45 Uhr.

Der Chef des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hat in der ARD-Talkshow „Anne Will“ am Sonntag ein sofortiges Eingreifen der UNO im Norden Syriens gefordert.

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Kriegs-Zoff bei Illner: Gabriel fetzt sich mit Weber

Kriegs-Talker (v.l.): Erkan Arikan, Meşale Tolu, Sigmar Gabriel, Maybrit Illner, Manfred Weber, Düzen Tekkal, Guido Steinberg © ZDF/Jule Roehr

„Maybrit Illner: Erdogans Krieg – wie machtlos ist Europa?“ ZDF, Donnerstag, 17.Oktober 2019, 22.15 Uhr.

Der Vorsitzende der EVP im Europaparlament Manfred Weber und der frühere Bundesaußenminister Sigmar Gabriel haben sich in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ am Donnerstag ein erbittertes Rededuell geliefert.

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