Geschichte

Hamburg, die Bunkerstadt

Luftangriff auf Hamburg © Wikimedia File:Hamburg, Royal Air Force Bomber Command, 1942-1945 C3677.jpg Annotated vertical aerial taken during the night raid on Hamburg of 24/25 July 1943. Sticks of incendiaries are burning in the Altona and Dock districts. A photoflash bomb at lower left has illuminated the camouflaged Binnen Alster, and the Aussen Alster on which a flak position has been built. This image was created and released by the Imperial War Museum on the IWM Non Commercial Licence

75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg prägen Luftschutzbauten aus Beton noch immer das Bild vieler Straßen und Plätze der Stadt. Ihre dicken Mauern umschließen Wohnungen und Büros, Restaurants und Ateliers, Geschäfte, Lager oder Garagen.

„Hamburg, die Bunkerstadt“ weiterlesen

Geschichte

Hamburg 1945: Die Abwehr arbeitet bis zuletzt

Auch die Rüstung lief bis zuletzt: U-Boote bei Blohm + Voss © Wikimedie Commons File:The British Army in North-west Europe 1944-45 BU5290.jpg Incomplete German U-boats abandoned at the Blohm and Voss shipyard. This is photograph BU 5290 from the collections of the Imperial War Museums. Author Midgley (Sgt), No 5 Army Film & Photographic Unit;Kriegsende in Hamburg,Hamburg 1945,U-Boote Blohm + Voss 1945,

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs an Alster und Elbe vor 75 Jahren: Im Nazi-Reich ist die Freie und Hansestadt militarisiert wie nie zuvor.

„Fünf He 111 überfliegen Oslo. Flakfeuer.“ – „Flughafen Fornebu anscheinend in deutscher Hand. Weiße Landesterne.“ – „35 He 111 setzen zur Landung an.“

Die Funksprüche von der Besetzung Norwegens durch die Nazis finden ihre Empfänger ein paar Schritte westlich der Alster: In der Außenstelle Hamburg des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht an der Sophienterrasse.

„Hamburg 1945: Die Abwehr arbeitet bis zuletzt“ weiterlesen

Geschichte

Nazi-Terror in Hamburg: Im Folterkeller der Gestapo

Die Befreier kommen: Britische Panzer an den Elbbrücken © Wikimedia Commons File:The British Army in North-west Europe 1944-45 BU5077.jpg Cromwell tank of 7th Armoured Division, in position by the Neue Elbbrücke in Hamburg, 3 May 1945 This is photograph BU 5077 from the collections of the Imperial War Museums. Author: Johnson (Sgt), No 5 Army Film & Photographic Unit

1945 endete der Zweite Weltkrieg auch an Alster und Elbe. Grausame Verbrechen der Nazis bleiben bis heute ungesühnt.

„Wir gedenken der Opfer, die hier während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft unter der Geheimen Staatspolizei gelitten haben. Für viele war dies die erste Leidensstation auf dem Weg in die Konzentrationslager. Verteidigt die Menschenrechte!“

„Nazi-Terror in Hamburg: Im Folterkeller der Gestapo“ weiterlesen

Geschichte

Hamburg 1945: Britische Panzer rollen zum Rathaus vor

Am 3.Mai rollen britische Panzer am Rathaus vor © Wikimedia Commons File:Hamburg Liberation 04.jpg Sherman Firefly of 7th Armoured Division in Hamburg (Großer Burstah corner to Rödingsmarkt with Hindenburghaus in the background). This is photograph BU 5255 from the collections of the Imperial War Museums (collection no. 4700-30). Author: Mapham J (Sgt), No 5 Army Film & Photographic Unit.

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg auch an Alster und Elbe. Drei mutige Männer retteten ihre Stadt vor dem Untergang

Viele Jahre lang kamen fast jede Woche einige Besucher in den Landgasthof „Hoheluft“ an der B 75 in Buchholz-Meilsen, die nicht bloß Kaffee trinken wollten: Sie steuerten einen runden Tisch in einer Ecke an, setzten sich auf das gestreifte Rundsofa unter gerahmten Zeitungsausschnitten und lasen den Text unter der gläsernen Tischplatte mit dem in Großschrift hervorgehobenen Wort „Kapitulationsverhandlungen“.

„Hamburg 1945: Britische Panzer rollen zum Rathaus vor“ weiterlesen

Geschichte

Hamburgs Untergang 1945: „Unrecht brachte uns den Tod“

Hamburg, Eilbeker Weg, nach den Bombenangriffen der Operation Gomorrha (zwischen August 1943 und 1945) © File:Royal Air Force Bomber Command, 1942-1945. CL3400.jpg This image was created and released by the Imperial War Museum on the IWM Non Commercial Licence. Photographs taken, or artworks created, by a member of the forces during their active service duties are covered by Crown Copyright provisions. Faithful reproductions may be reused under that licence.

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Die Hansestadt litt besonders schwer.

„Häuserkomplexe werden durch Phosphorbomben, die alles Löschen so gut wie unmöglich machen, in Brand gesetzt. Sprengbomben werden in die Feuersbrunst geschleudert. Die Luftschutzkeller werden unrettbar verschüttet. Kommt man aber noch lebendig aus dem gemauerten Massengrab heraus, dann findet man draußen die Luft gefüllt mit Asche und Qualm; ein Funkenregen sucht die Kleider in Brand zu setzen. Ein orkanartiger Wirbelwind, durch Bomben und Flammen hervorgerufen, ergreift die Menschen, die über den brennenden Asphalt zu fliehen suchen…“

„Hamburgs Untergang 1945: „Unrecht brachte uns den Tod““ weiterlesen

Geschichte

Wenn das Toilettenpapier zur Mangelware wird

Gleich nach Beginn der Corona-Krise räumten Hamsterkäufer das Toilettenpapier aus den Regalen. Im Osten des Landes geschah das nicht zum ersten Mal: In der DDR war der Hygieneartikel schon früher Mangelware. Die Zeichnung erschien 1973 zu einem Aufruf der SED, die Arbeitsproduktivität zu steigern und unentdeckte Reserven in der Produktion zu erschließen. – Der Karikaturist Josef Nyary sen. (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

Geschichte

Flüchtlings-Talk mit Plasberg: Mega-Zoff bei „Hart aber Fair“

Am Zank-Tresen (v.l.): Ralf Schuler, Katrin Göring-Eckardt, Florian Schroeder © WDR/Oliver Ziebe

„Hart aber Fair. Fluchtziel Europa: Was haben wir aus 2015 eigentlich gelernt?“ ARD, Montag, 9.März 2020, 21 Uhr.

Geiselnahme nach der Methode Erdogan: Er hat Menschen, wir haben Geld, jetzt will der Türke gerne tauschen.  In „Hart aber Fair“ zofften sich die Gäste darüber wie noch nie:

„Flüchtlings-Talk mit Plasberg: Mega-Zoff bei „Hart aber Fair““ weiterlesen

Geschichte

„Ein schöneres Finale hätten wir uns nicht wünschen können“

Britische Truppen in Bremen © Von Midgley (Sgt), No 5 Army Film & Photographic Unit - http://media.iwm.org.uk/iwm/mediaLib//50/media-50099/large.jpgThis is photograph BU 4434 from the collections of the Imperial War Museums., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24495607

Elf Tage vor der Kapitulation am 8.Mai wollen die Engländer Bremen den „Coup de Grace“ versetzen: Die Stadtteile Oberneuland, Horn, Schwachhausen und Findorff sind erobert, nun soll die 43.Wessex-Division die Befehlsbunker von Militär und Regierung im Bürgerpark besetzen.

„„Ein schöneres Finale hätten wir uns nicht wünschen können““ weiterlesen

Geschichte

Bremen 1945. Der letzte Befehl lautete: „Schießen auf alles, was sich bewegt!“

Die Focke-Wolf-Flugzeugwerke in Bremen wurden von den alliierten Bombern völlig zerstört © Wikimedia. Datei:Focke-Wulf works at Bremen 1945.jpg

Am 26.April 1945, dem vorletzten Tag des Krieges in Bremen, ist der Widerstand der letzten Wehrmachtseinheiten fast schon erloschen. Außer bei einem Scharmützel in der Kaserne Huckelriede fällt kaum ein Schuss. „Die britischen Einheiten nahmen am Abend Quartier auf dem Gelände der Brauerei Beck und tranken das erste Bier“, meldet die Geschichte des 1. Bataillons der “Royal Norfolks“. Die Soldaten, meist Schotten, sind froh, daß es keine schweren Gefechte wie zuvor in Brinkum und Oyten gibt.

„Bremen 1945. Der letzte Befehl lautete: „Schießen auf alles, was sich bewegt!““ weiterlesen

Geschichte

Bremen 1945: Doornkaat für den Kaleu, Schädelbruch für den Feldwebel

Der britische Schwimmpanzer „Buffalo“ im Einsatz © Datei: The British Army in North-west Europe 1944-45- Assault on the Rhine and Capture of Wesel BU2337.jpg This is one of a collection of pictures that show the landing from Buffaloes of the 1st Battalion Cheshire Regiment, who landed on the afternoon of 24th March 1945, in support of No.1 S.S Commando Brigade at Wesel. The bridge seen in background is the smashed railway bridge at Wesel.

„Ich halte alles für Wahnsinn“, schreibt der Volkssturmmann Heinrich Hohnstedt in sein Tagebuch. „Es ist mir, als ob die ganze Führung den Kopf verloren hat … und die Herren den Krieg nur weiterführen, um ihr Leben zu verlängern.“

„Bremen 1945: Doornkaat für den Kaleu, Schädelbruch für den Feldwebel“ weiterlesen