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Als Berlin noch eine offene Frage ist

Bis zur Wiedervereinigung ist der Status Berlins Jahrzehnte lang Gegenstand immer neuer kommunistischer Machtspielchen. Erst versucht der Kreml, die geteilte Stadt auszuhungern. Als die brutale Blockade misslingt, beginnt eine Politik ständiger Nadelstiche.

Vor 50 Jahren bietet sogar das vorübergehend einsetzende west-östliche Tauwetter keine solide Basis für ernst zu nehmende Verhandlungen über die ungeklärte „Berlin-Frage“. Jurij Schukow ist damals Chefkommentator der „Prawda“ und Mitglied des Obersten Sowjet. Als einer der führenden Westexperten des Kreml trifft er sich 1979 mit Franz Josef Strauß, um Preise für politische Zugeständnisse auszuloten: Die Sowjetunion benötigte wieder einmal dringend Devisen. Erst der Beitritt der neuen Bundesländer nimmt Moskau und Ostberlin das Druckmittel endgültig vom Tisch. – Der Karikaturist Josef Nyary (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

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