Teletäglich

Thüringen-Talk bei Anne Will: Röttgens klare Kante gegen Links- und Rechtsextremisten

Thüringen-Talker (v.l.): Robert Habeck, Susanne Hennig-Wellsow, Norbert Röttgen, Anne Will, Franziska Giffey, Yassin Musharbash © https://daserste.ndr.de/annewill/videos/Wahlen-in-gefaehrdeten-Zeiten-wie-fest-steht-die-Mitte,annewill6404.html

„Anne Will: Wahlen in gefährdeten Zeiten – wie fest steht die Mitte?“ ARD, Sonntag, 23.Februar, 21.50 Uhr.

Der Außenpolitiker Norbert Röttgen, einer der Kandidaten um den CDU-Vorsitz, hat in der ARD-Talkshow „Anne Will“ am Sonntag klar Position gegen Extremisten von Links und Rechts bezogen.

Dabei stieß er auf heftigen, zum Teil aggressiven Widerspruch von Politikern der Linken, der SPD und der Grünen, die den abgewählten Linke-Ministerpräsidenten Bodo Ramelow unbedingt mit CDU-Stimmen wieder ins Amt hieven möchten.

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Geschichte

1945: Kriegsende in Hessen – Die furchtbaren Tragödien der Kinder

US-Trucks bringen deutsche Kriegsgefangene bei Mainz über den Rhein © U.S. Army / Public domain https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CCKW-rhine.jpg

US-Truppen auf dem Vormarsch ins Herz des Nazi-Reiches: Vor 75 Jahren, im März 1945, endet der Zweite Weltkrieg auch in Hessen. Noch immer fordern NS-Bonzen die Bevölkerung zum Widerstand auf, der längst sinnlos geworden ist. Ein brauner Mob brüllt: „Lasst uns ein Exempel statuieren und den Zahnarzt aufhängen!“

Samstag, 24.März 1945: Im „Gloria“-Filmpalast auf der Kaiserstraße kauft Gustav Lerch für sich und einen Freund Karten für „Der Engel mit dem Saitenspiel“ mit Hans Söhnker. „Der Kassierer wies mich ausdrücklich darauf hin, dass Jugendverbot bestand“, berichtet Lerch in seinem Erinnerungsbuch „Kein Deutscher fällt in die Hände des Feindes“, „doch ich sagte, die Karten wären für meine Eltern.“

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Teletäglich

1945: Kriegsende in Frankfurt – Der letzte verzweifelte Gegenstoß

Generalfeldmarschall Albert Kesselring (1885-1960) als Zeuge bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen. Er selbst wurde zum Tode verurteilt, aber 1952 begnadigt © https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-R93434,_Albert_Kesselring.jpg

Im März 1945 endet der Zweite Weltkrieg auch für Hessen. Die Moral der Bevölkerung ist nach verheerenden Bombenangriffen auf dem Tiefpunkt, doch die NS-Bonzen fordern Widerstand bis zur letzten Patrone. Feldmarschall Albert Kesselring befiehlt sogar den Gegenangriff. An den Wänden zerstörter Häuser stehen Durchhalteparolen: „Wir lassen uns nicht unterkriegen…“

Freitag, 23.März 1945. Die Rheinfront ist zusammengebrochen, US-Panzer rollen auf Frankfurt zu, doch Generalfeldmarschall Albert Kesselring will immer noch nicht aufgeben, im Gegenteil: Erst zwei Wochen zuvor von Hitler persönlich zum Oberbefehlshaber West ernannt, befiehlt er jetzt sogar einen Gegenangriff – und schickt seine Männer direkt in die Katastrophe.

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Geschichte

1945: Das Kriegsende in Frankfurt – Untergang im Bombenhagel

Frankfurt am Main 1945 © Ruins of Frankfurt am Main after WW II, aerial photograph of USAF 1945 Permission: PD-USGov-Military-Air Force https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frankfurt_am_Main_1945.jpg?uselang=de

Vor 75 Jahren, im März 1945, endete der Zweite Weltkrieg auch für Hessen. Die Moral der Bevölkerung war nach verheerenden Bombenangriffen auf dem Tiefpunkt, doch die NS-Verbrecher forderten Widerstand bis zur letzten Patrone. Ihre schlimme Parole: „Frankfurt ist kein Lumpennest, Frankfurt hält zum Führer fest!“

Donnerstag, 22.März 1945: Ein herrlicher Frühlingstag, fast wolkenloser Himmel – schlechtes Wetter für die geschundene Stadt: Bald stehen Rauchmarkierungszeichen über dem Rhein-Main-Flughafen, dann werfen 109 Bomber ihre tödliche Fracht. Danach regnen 40.000 Flugblätter auf Fechenheim, Heddernheim und Preungesheim nieder: „USA-Panzer jetzt in Ludwigshafen“ – „Amerikaner in Mainz“ – „Amerikaner in Worms.“

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Cartoons

Die Jugend übernimmt die Kontrolle

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Beim Klimaschutz hat die junge Generation bereits die Führung übernommen, beim Mindestlohn steht das vielleicht bald bevor. Denn wenn SPD und Grüne es schaffen, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken, wird das Taschengeld womöglich zum Gegenstand von Tarifverhandlungen zwischen Eltern und Kindern. 1971 war es noch ein Thema für Soziologen: Sie warnten vor den Gefahren für die kindliche Psyche, wenn Eltern zu wenig oder gar nichts zahlen wollen. – Der Karikaturist Josef Nyary sen. (1910-1973) arbeitete seit den 1930er Jahren in Berlin und nach 1945 in Bayern. © Frankenpost www.Frankenpost.de

Geschichte

1945 Kriegsende an Rhein und Ruhr (7) „Ein Feldmarschall geht nicht in Gefangenschaft“

Generalfeldmarschall Walter Model © Von Unbekannt - Photographs available at www.audiovis.nac.gov.pl are public domain or the owner of the copy rights is the State Treasury of Poland, represented by the National Digital Archive and which grant free of charge licence for free use of the materials on all known exploitation fields. Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80569264

16.April 1945

Am frühen Morgen lässt sich Generalfeldmarschall Walter Model, seit September 1944 Kommandeur der Heeresgruppe B, über die Lage informieren. Sie ist aussichtslos: Der Ruhrkessel besteht nur noch aus ein paar Quadratkilometern um Düsseldorf, in dem ein letztes Häuflein deutscher Soldaten kämpft.

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Teletäglich

CDU-Landeschef Mohring verspricht: Keine Neuwahlen in Thüringen!

Thüringen-Talker (v.l.): Markus Lanz, Mike Mohring © ZDF

„Markus Lanz“. ZDF, Mittwoch, 19.Februar 2020, 23.30 Uhr.

Der Thüringer CDU-Landesvorsitzende Mike Mohring hat in der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“ am Mittwoch angekündigt, dass es trotz der Regierungskrise in dem umkämpften Bundesland keine Neuwahlen geben werde.

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Geschichte

1945 Kriegsende an Rhein und Ruhr (6) „Die wahre Hausfrau ist nicht totzukriegen“

Vier Tage später, am 9.April, zeigen die deutschen „Nachrichten für die Truppe“: Zwischen den amerikanischen und den sowjetischen Divisionen liegen nur noch 270 Kilometer. © https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nachrichten_fuer_die_Truppe_Nr._358_(9.4.1945).jpg

Ostermontag, 2.April 1945: „Abends um 6 Uhr erscheinen feindliche Flieger und greifen an. Um 10 Uhr hört man den ersten Geschützdonner. Die Nacht ist von dem Mündungsfeuer und den Bränden der südlichen Dörfer taghell erleuchtet.“

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